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Gutenbergschule Rehau | ||
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Ganztagsbetreuung an der Gutenbergschule Rehau Die
Ganztagsbetreuung ist eine Einrichtung, in der Kinder außerhalb
der Schulzeiten pädagogisch betreut werden.
Sie bietet den Kindern zusätzliche Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten, die sich aus gemeinsamen Gestaltungen des Tagesablaufes ergeben. Die Befähigung der Kinder zu selbständigem und eigenverantwortlichem Handeln, sowie zu Akzeptanz von Regeln des Gemeinschaftslebens sind grundsätzliche Ziele der Einrichtung. Zudem erfahren die Kinder eine fachliche Hilfestellung bei der Bewältigung der schulischen Hausaufgaben. Für wen ist die Ganztagsbetreuung?
Das Angebot ist für Kinder der Jahrgangsstufen 5-10 der Gutenbergschule Rehau und der Realschule Rehau. Wo wird die pädagogische Arbeit praktisch umgesetzt? Die Bücherei, die Pausenhalle und der Pausenhof stehen zum gemeinsamen Spiel und zur Durchführung von Angeboten zur Verfügung. In einem Klassenzimmer werden täglich in einer strukturierten und reizarmen Umgebung die Hausaufgaben erledigt. Die Erzieherin steht hier für Fragen zur Verfügung und vernetzt ihre Arbeit mit den Eltern und den Klassenlehrern. ![]() Was wird geboten?
Mittagessen
Hausaufgabenbetreuung Freizeitgestaltung Wer bezahlt das?
Ganztagsbetreuung ist eine gemeinsame Aufgabe. Deshalb beteiligen sich an der Finanzierung: der Freistaat Bayern
die Stadt Rehau die Eltern Der Elternbeitrag beträgt 1,00 Euro/Betreuungstag.
Mittagessen kann zusätzlich bestellt werden. Öffnungszeiten:
Die Betreuung erfolgt von Montag – Freitag jeweils von 13.00 Uhr – 16.45 Uhr. Während der Schulferien und an schulfreien Tagen wird bei entsprechendem Bedarf ebenfalls eine Betreuung angeboten. Unser Tagesablauf: Um 13.00 Uhr treffen die Schüler/innen ein und können eine Mahlzeit zu sich nehmen. Diese Pause wird bis 13.30 Uhr für Gespräche, Austausch von Erlebnissen, Überblick über den Nachmittag oder auch zum Entspannen und Abschalten genutzt. Um
13.30 Uhr beginnt die feste Hausaufgabenzeit/Ruhezeit. Es hat sich
herausgestellt, dass es für die Kinder von großen Vorteil
ist, gemeinsam mit den Hausaufgaben zu beginnen. Die Kinder haben
dadurch Orientierung,
bekommen einen Rhythmus in den Tagesablauf und haben nach Erledigung der Hausaufgaben den Kopf frei zum Spielen. Ebenso hat sich gezeigt, dass die Gruppensituation manchen hilft, mit den Hausaufgaben anzufangen. Ein weiterer Pluspunkt für die Gruppe ist, dass sich jüngere Schüler(innen) von älteren Rat holen können bzw. sich Klassenkameraden gemeinsam auf Probearbeiten vorbereiten und den Unterrichtsstoff zusammen üben und vertiefen können. Dazu werden Klassenzimmer als Rückzugsmöglichkeit und „Lernmotivation“ (in der Schule Schule spielen) genutzt. Der Übergang von den Hausaufgaben zur Gestaltung der Freizeit ist gleitend. Schüler, die ihre Hausaufgaben erledigt haben, zeigen diese zur Kontrolle vor, verlassen das Hausaufgabenzimmer und können frei eine Beschäftigungsart wählen. Hat die Mehrheit der Schüler/innen ihre Hausarbeiten geschafft, gestalten wir gemeinsam unsere freie Zeit. Hier
dient zur Orientierung unser Wochenplan, in dem die Angebote (welche
auf den Bedürfnissen der Kinder aufbauen)
für jeden Tag festgehalten sind. Der Wochenplan hat sich als eine sehr positive Methode erwiesen. Die Kinder wissen über gelenkte und freiwillige Angebote Bescheid und können somit auch ihre Tätigkeiten sinnvoll einteilen. Diese Struktur fordert auch „unmotivierte Kinder“ auf zum Mitmachen, wodurch das Gruppengefühl gestärkt werden soll. Da die Mitbestimmung in der Ganztagsbetreuung einen hohen Stellenwert hat, haben die Kinder die Möglichkeit den Wochenplan auch selbst mitzugestalten, Ideen einzubringen, Regeln gemeinsam zu entwickeln, an Entscheidungen teilzuhaben etc.. So soll ein Wohlbefinden in der Gruppe geschaffen werden. Aus alltäglichen Gruppensituationen entstehen immer wieder neue Ziele, die wir dann umsetzen. Mögliche Freizeitangebote sind z. B.:
Um
16.30 Uhr -16.45 Uhr steht das Aufräumen auf dem Programm. Jeder
geht seinem eingeteilten Dienst nach und
wir schließen den Tag gemeinsam ab. Umgang mit Konflikten
Das Leben in der Gruppe birgt natürlich auch Unstimmigkeiten. Die Schüler und Schülerinnen sollen wissen, dass Konflikte aufgearbeitet werden und Streit geschlichtet wird. Deshalb ist es wichtig, Regeln gemeinsam zu entwickeln und diese konsequent einzuhalten, um den Schülern auch hier eine Orientierung zu geben. Die Kinder und Jugendlichen sollen Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung kennen lernen und einsetzen können. Konflikte zu „vermeiden“ oder den Schülern nur nahe zu legen „sich zu versöhnen“ macht wenig Sinn. Von Bedeutung ist, dass sie sich miteinander auseinandersetzen, lernen sich auf Probleme einzulassen und die Fertigkeiten erwerben, damit umzugehen. Methoden der Konfliktbearbeitung sind z.B.:
Gericht
In Form eines Gerichts regeln die Schüler und Schülerinnen untereinander vorgefallene Konflikte. Dafür werden von der Gesamtgruppe vier Richter und zwei Ersatzrichter gewählt. Bei einem Konflikt können die Kinder und Jugendlichen das Gericht zur Hilfe holen und den Konfliktpartner anklagen. Ein Richter leitet die „Verhandlung“ und befragt den Angeklagten, den Kläger und die Zeugen. Anschließend ziehen sich die Richter zurück und fällen ihr Urteil. Über die Gerichtsverhandlung wird Protokoll geführt. Die Erzieherin greift bei Bedarf ein. Die Erfahrung hat gezeigt,
dass die Kinder sehr großen Wert auf Gerechtigkeit und „Bestrafung“
legen. Den Richtern und
einer Gerichtsverhandlung wird Respekt gezollt. Wir können sagen, dass mit Hilfe des Gerichts Konflikte abnahmen und sich Konfliktparteien im Vorfeld selbst besser einigen konnten. Nähere Informationen gibt es bei Silke Wirth unter der Telefonnummer 09283/897004.
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