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Praxisklasse pK9

Mit dem Schuljahr 2011/12 ist die weitere Möglichkeit der Erreichung des erfolgreichen Hauptschulabschlusses durch den Besuch einer Praxisklasse an unserer Mittelschule gegeben.


Zielgruppe sind Schülerinnen/Schüler,

  • deren Grundwissen und Grundfertigkeiten vor allem in Deutsch und Mathematik zu festigen sind im Rahmen schulischer Intensivprogramme

  • die lernwillig sind und praktisch-handlungsorientierte Einsatzbereitschaft zeigen

  • und somit eine weitere positive Lern- und Arbeitshaltung aufbauen können.


Worin besteht der Vorteil der Praxisklasse:

  • kleine Klassenstärken, z.Zt. 13 Schülerinnen und Schüler (Stand 1. Oktober)
  • theorieentlastete Abschlussprüfung

  • spezifische Förderung mit hohen Praxisanteilen

  • Aufbau einer positiven Lern- und Arbeitshaltung

  • zusätzliche Betreuung durch eine sozialpädagogische Fachkraft (gfi-Hof)

  • klassenbezogener Lehrplan in enger Verzahnung mit praktischen Bereichen                     (im Schuljahr 7 Praktikumswochen)

  • Leistungsrückstände werden dabei in den Grundkenntnissen und Grundfertigkeiten insbesondere in Deutsch und in Mathematik berücksichtigt und aufgearbeitet

Besonders zu betonen ist, dass der erfolgreiche Hauptschulabschluss der Praxisklassen schulrechtlich mit dem der Regelklassen gleichgestellt ist.

Praxisklasse – Zahlen und Fakten – Einblicke in den Alltag:

Lehrer Jürgen Wohlrab, Klassenleiter der Praxisklasse

a) Stundentafel:

Fächer

Anzahl der Unterrichtsstunden

Religionslehre/Ethik

2

Deutsch, Mathematik

10

Arbeit-Wirtschaft-Technik, Geschichte/Sozialkunde/Erdkunde, Physik/Chemie/Biologie

4

Sport

2+21)

Arbeitsgemeinschaft2)

2

Förderunterricht2)

2

Gesamtstundenzahl der Unterrichtstunden

22+2

Praxistag – im Block insgesamt 7 Wochen

8

Gesamtstundenzahl (Schule + Praxis)

30+21)

Bestimmungen zur Stundentafel

1. Die Stundentafel für die Praxisklasse ist flexibel umzusetzen. Sowohl bei der Ausgestaltung des Unterrichts als auch beim Praxistag ist auf die Bedarfslage der Schülerinnen und Schüler und auf die Möglichkeiten der außerschulischen Partner Rücksicht zu nehmen (z.B. wöchentlicher Praxistag oder Praxis im Block).

2. Der Unterricht wird auf der Grundlage ausgewählter Bereiche des Lehrplans für die Hauptschule und einer auf die Klasse sowie die Leistungsmöglichkeiten der schülerbezogenen Jahresplanung (klassenbezogener Lehrplan) in enger Verzahnung mit dem praktischen Bereich erteilt. Dabei sind anhand einer Überprüfung des Lernstands der Schülerinnen und Schüler die Leistungsrückstände in den Grundkenntnissen und Grundfertigkeiten, insbesondere in den Fächern Deutsch und Mathematik, zu berücksichtigen.

3. Die zweistündige Arbeitsgemeinschaft dient der spezifischen Förderung der Interessen der Schülerinnen und Schüler, der zweistündige Förderunterricht der Verbesserung der Lernergebnisse insbesondere in den Fächern Deutsch und Mathematik.

4. Zu den genannten zwei Unterrichtsstunden kommen noch zwei Stunden differenzierter Sportunterricht hinzu, bei deren Durchführung die personellen, räumlichen und organisatorischen Verhältnisse zu berücksichtigen sind.

5. Der Unterricht in den Fächern Religionslehre/Ethik und Sport soll in Kooperation mit einer Regelklasse erteilt werden.

b) Unter spezifischen, d. h. sozialpädagogischen Fördergesichtspunkten steht eine Fachkraft der Jugendhilfe in Trägerschaft – gfi/Hof – im Rahmen von 19,5 Wochenstunden mit zur Verfügung.

Dieser externe Träger ist vom Sachaufwandsträger der Schule – Stadt Rehau – beauftragt. Fördermittel fließen bei der Maßnahme dabei aus dem Europäischen Sozialfond. an den Sachaufwandsträger.

Logoesf

Ebenso werden Betriebe, die Jugendliche aus Praxisklassen später in ein Ausbildungsverhältnis übernehmen, aus Mitteln des ESF (Europäischer Sozialfond) finanziell gefördert.

c) Praktisches Arbeiten auch im Projektunterricht der Schule (seit September 2011)


Altpapier
Projekt Altpapier

  • den Markt analysieren
  • Material sammeln, aufbereiten,
  • berechnen des Erlöses,
  • Erlös unter Sozialrelevanz für den      Förderverein

  • Projekt Klassenfotografie
    • Aufrufe verfassen, 
    • Aufnahmetermine koordinieren
    • - Höflichkeit öffnet Türen -
    • Durchführen der fotografischen Aufnahme

    • digitale Bearbeitung

    • Abrechnungen durchführen nach vorheriger Kalkulation, um die Selbstkosten zu decken




    Fotoprojekt

    Weitere Projekte stehen noch an:

    Geplant sind u.a. ein „Insektenhotel“
    Ziel ist immer:
    Fachkompetenz
    in Deutsch/ Mathematik wie weitere fachliche Gesichtspunkte zu vereinen mit Methodenkompetenz (wie gehe ich womit vor) Sozialkompetenz (was leistet die Gruppe, wie arbeite ich zusammen), um letztlich einen höheren Grad an Selbstkompetenz (Umgang mit eigenen Schwächen und Stärken) zu erreichen.

    Schülerinnen und Schüler über ihre Praxisklasse:

    Sprechblase

    Wir danken folgenden Betrieben für die Bereitstellung von Praktikumsplätzen und  für die überaus wertvolle Mitarbeit:

    Rehau AG

    Firma Südleder, Rehau

    Bäckerei Herzog, Rehau

    Diakonisches Sozialzentrum Rehau

    P2

    P1
    P4

    Firma Herpich & Rudorf, Regnitzlosau

    Friseursalon Tamer, Rehau
    Firma Ukley, Haustechnik, Schwarzenbach
    Rummelsberger Altenheim, Rehau
    Baggerbetrieb Michael Zeh, Oberkotzau
    Martin-Luther-Haus, Rehau
    Schreinerei Urbanik, Rehau










    Günter Hohenberger, Rektor

    Fränkischer Hof,  Rehau

    Firma Luding Tiefbau, Regnitzlosau
    Firma Fischzucht Röttger, Rehau
    Metzgerei Wolfrum, Rehau
    Firma Elektro Geißler, Rehau

    P3
        
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